
Vielleicht hat Dich ja schon mein Titelbild getriggert – Stimmung auf Knopfdruck – muss das sein? Muss nicht – kann! Und damit meine ich keineswegs, dass wir alle immerzu wie aufgedrehte Stimmungskanonen durch die Gegend hüpfen sollten.
Aber es wäre doch ganz schön, eine Möglichkeit zu haben, aktiv positiv auf seine Stimmung einzuwirken, wenn man es denn wollte – oder?
Darum kümmern wir uns in diesem Monat ein wenig!
Denn positiven Einfluss auf unsere Gefühle und Gedanken zu nehmen ist nachgewiesenermaßen gesundheitssteigernd und, das beweisen Studien, sogar lebensverlängernd!
Warum?
Weil Dein System, zugegeben leicht vereinfacht, so funktioniert:
- du machts eine Erfahrung, und bewertest sie mit deinen Gedanken
- rumms klemmt sich ein Gefühl an die Gedanken
- und dieses Gefühl bringt dich dazu, dich zu verhalten, zu handeln (etwas zu vermeiden)

Jepp! Deine Gefühle beeinflussen Deine Handlungen! Sie sind der Motor, der Dich auf eine bestimmte Art und Weise handeln oder reagieren lässt.
Pssst….
…deshalb klappt es oft nicht, wenn wir unsere Handeln ändern wollen und dazu allein die Ratio (unser Hirn) bemühen. Es müssen halt Gefühle ins Boot, damit das System wirklich in eine andere Richtung fahren kann. Auch Pauken für die Schule ohne “Gefühl” (emotionale Beteiligung) bringt wenig – dazu vielleicht später mal mehr…
Es macht also unglaublich Sinn, Deine Gefühle und Gedanken positiv beeinflussen zu können (wenn du es möchtest), denn damit ändert sich quasi Dein Leben! Und auch Deine Gesundheit! Nur die Idee, dass Medikamente wirken, gibt ihnen Heilungskraft, selbst, wenn sie eigentlich Zuckerpillchen sind – das ist in zahlreichen Experimenten nachgewiesen!
Also ran an den kostenfreien Stimmungsaufheller!
Es ist….
MUSIK!
Enttäuscht? Warte ab….
Sogar die Deutsche Herzstiftung verordnet den Herzpatienten bestimmte (meist klassische) Musikstücke zu hören, um das Herz zu stärken und die Angst zu reduzieren und hat dazu sogar selbst 3 CDs produziert. Hier kannst Du gleich mal reinhören (und runterladen 😉
Warum machen die das?
Weil es nachgewiesenermaßen bei den allermeisten Menschen nebenwirkungsfrei hilft!
Hier kannst du noch mehr erfahren über die wunderbare und heilende Wirkung von Musik.
Okay, viele Leute hören Musik, meist die, die gerade zu den aktuellen Gefühlen gehört und damit verstärken sie diese.
Aber –
du kannst auch Musik hören, die eben gerade der Stimmung entspricht, die du gerne hättest! Fühlt sich zugegebenermaßen anfangs nicht “lustig” an, aber nach 1-2min hat sich dein Gehirn eingeschwungen und arbeitet anders. Es schenkt Dir die Stimmung, die die Musik „transportiert“.
Als studierte Komponistin weiß ich, dass Musik heutzutage auch ganz gezielt produziert wird, um Entspannung zu bringen (bestimmte Frequenzen sorgen dafür) oder sogar im lymbischen System aufzuräumen – also den “Tages-Stressmüll” rauszubringen. Hier werden durch einen wechselseitig eingespielten Sound, meist gepaart mit bestimmten Frequenzen bewusst die Gehirnhemisphären wechselseitig angesprochen.
Musik kann also, bewusst eingesetzt, ein magischer Baustein Deines Lebens sein und du solltest ihn nicht “links liegen lassen”…
Hier ein paar praktische Vorschläge, die du gleich in diesem Monat ausprobieren kannst:
- Mach Dir in diesem Monat doch mal eine Energie oder Gute Laune-Playlist und sammle dort all die Musik, die Dich in gute Stimmung bringt. Es ist total hilfreich, in Flauten dieses kleine Schatzkästchen an Bord zu haben.
- Höre jeden Morgen beim Ausstehen einen Startsong, der Dir den Tag mit guter Stimmung öffnet. Du wirst bald merken, wie anders Du in den Tag startest. Mache ich auch – jeden Tag!
- Kopple Tätigkeiten, bei denen Du immer gute Gefühle hast (Lesen, Baden etc..) mit Musik, das verankert die Musik am guten Gefühl und nach und nach kannst du durch die Musik “auch in der S-bahn in die Badewanne”.
- Versuche mal, Dich bei Tätigkeiten, die wenig attraktiv für Dich sind (putzen etc.), Dich mit Musik zu überzeugen. Wenn du Arbeiten schwer angehen kannst, die ebenso Konzentration erfordern, kommt heute mein Geheimtipp für Dich (siehe Gimmick).

- Wenn Du noch eine Schippe drauf legen möchtest – kopple Musik mit Bewegung! Das bringt noch mehr positive “Einheiten” ins System! Schon mitwippen zählt! Wenn es bei euch nix zu tanzen gibt, tanze einfach in der Küche beim Kochen – jepp! Mitsingen steigert das Ganze nochmal – 100 Punkte! Und ne Küche, die hast Du doch – oder? Also ran und gute Laune auf Vorrat gemacht! – Wenn dann noch Gesundes gebrutzelt wird, ist das Ganze nicht zu toppen – wie wäre es mit einem „musikalischen Bewegungskochen“ mit Freunden! Vielleicht mal ausprobieren?
- Wenn du arbeitst: lege nach dem Nachhausekommen einen bestimmten, Titel auf, der Dich entspannt zu Hause landen lässt, leg bestenfalls dazu ein Tänzchen aufs Parkett, um entstandene muskuläre Spannungen zu lösen.
- Toppe deine S- und Ubahnfahrten mit Musi, die Dir auf der Fahrt zu Arbeit Energie bringt, beim Nachhausfahren gedanklich Abschied von der Arbeit nehmen lässt – nicht Radio oder Podcast – Musik, die Du gezielt dafür auswählst. Wenn es dabei Texte gibt, solltest du sie kennen (bei anderen Sprachen), denn auch nicht verstandene Texte wirken im Gehirn – im Zweifel – Musi ohne Text!
- Wenn Du mit Kopfhörern genießt – nutze Kabelkopfhörer und bestenfalls Overear-Versionen. Warum? Bluetooth, auch wenn es bequem und schick ist, ist die stärkste Strahlung, der wir unsere Körper gerade freiwillig und wie ich meine, zu oft und unnötig aussetzen – du kannst dran glauben oder nicht – ich denke, Du minderst den Nutzen, den Du auf der einen Seite erzielt… Ich habe mich tatsächlich von all meinen wunderbaren Bluetooth-Stöpseln verabschiedet… und renne nun “voll uncool” aber vielleicht langfrostig gesünder 😉 wieder mit Kabel rum!
- Auch Ohrhörer, die man ins Ohr steckt, sind nicht optimal, besonders, wenn Du Dir ab und an schon sowieso mal einen Ohrenentzündung einlädst. Da in wenigen Minuten durch den Verschluss des Gehörgangs die Temperatur im Ohr steigt, nimmt die Keimdichte im Gehörgang sprunghaft zu – ein Infektionsrisiko. Bei Kopfhörern, die über den Ohren getragen werden oder Knochenleitungsversionen (gibt es aber wieder meist nur in Bluetooth-Version) ist hier weniger Gefahr.

So, jetzt hast du ne lange Liste zum Ausprobieren – ich freue mich von Dir hören, ob Musik Dein Leben positiv beeinflusst hat…
Und wichtig bei all dem Jubel ums Geräusch – wir brauchen auch STILLE, sonst können wir Geräusch (und Musik) nicht genießen – also immer mal ausschalten….. alles!
Mein Gimmick ist diesmal ein kleiner Schatz, den mir meine Ausbildung zum IPE®Mastertrainer geschenkt hat und die ich Dir mit Freude weiterreichen darf.
Es ist eine “Lernmusik”. Keine Angst, du musst nicht wieder auf die Schulbank – diese Musik, wie oben schon angesprochen, spricht gezielt beide Gehirnseiten wechselseitig an. Auch meine Coachys beim IPE®Kinder und JugendCoaching bekommen sie immer mit nach Hause. Man kann sie ganz unkompliziert bei Toni-Box-fans auf den Kreativ-Toni laden;)
Was kannst Du damit machen?
Ja, du kannst sie Deinen Kindern und Enkeln zum Lernen geben, wenn sie nicht in den Start kommen, schwer dranbleiben oder sich nicht konzentrieren können, aber auch Du selbst kannst sie bei allen Tätigkeiten nutzen, bei denen Du Konzentration und Durchhaltevermögen und vielleicht auch , wie bei der Steuererklärung, etwas Überwindung brauchst…
Am besten wirkt die Musik mit Kopfhörern, aber auch mit dem offenen Abspielen hast Du schon einen wunderbaren Effekt, der sich meist schon nach 2min einstellt. Es kann sein, dass sich das zu Beginn ein wenig einschläfernd anfühlt, das ist gut, denn der Alpha-Zustand (entspannt und wach), den du durch die Musik optimaler weise erreichst, ist der Zustand vor dem Einschlafen. Teste die Lautstärke – sie muss nur ganz leise laufen! Du wirst von ihrem Effekt begeistert sein – ich selbst nutze sie sehr oft.
SUPERTipp für die Kids…
Wenn die Kinder beim Hausaufgaben machen oder Lernen die Musik hören UND die ersten 3 Fingerspitzen (Daumen, Zeigefinger, Mittelfinger) der inaktiven Hand (bei Rechtshändern links) zusammenlegen – verankern sich Entspannung und Konzentration mit diesem “Drei FingerAnker” – und die Kids können den Zustand nach und nach mühelos in der Schule ganz ohne Musik! abrufen – genial! Krach in der Klasse, Aufregung vor der Klassenarbeit – Fingeranker setzen – bäääm!

Geht bei deinen Fingern und auf der Arbeit natürlich auch! 😉
Passend zu unserem Monatsthema hat meine Audioapotheke Musikzuwachs bekommen – eine wunderbare selbst komponierte und produzierte Entspannungsmusik für himmlische Entspannung in nur 5min ist dort gelandet, schau gleich mal nach…
Und jetzt kommt endlich mein Gimmick dieses Monats….
Die Lernmusik für entspannte Alpha-Wellen!
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