
Der Frühling sprießt um uns herum, auch wenn der Winter noch ab und an um die Ecke schaut… Zeit für Aufbruch? Für etwas Neues? Ich möchte dich anregen, einmal zu schauen, was du alles do „ungefragt“ in dich hineinlässt…
Ich finde, hier ist Einiges herauszuholen, wenn es um dein Wohlbefinden geht!
Meine Aprilanregungen sollen dir helfen, das, was „in dich hinein kommt“, einmal unter die Lupe zu nehmen und daraufhin zu „kontrollieren“, ob es dich wirklich nährt…
Ich möchte dir Lust darauf machen, dich mit Schönem zu umgeben und dich dadurch ganz bewusst zu nähern und ins Wohlbefinden zu bringen – nicht nur durch Essen! Dazu schauen wir uns heute alle deine Sinne an und wie du sie schlau für gute Tage nutzen kannst!
Es gab mal eine Zeit, im übrigen war es auch die, die mir ab und an heftigste Depressionen schenkte, da war es, als suchte ich regelrecht nach „schrecklichen“ Inhalten – wenn ich fern sah, waren es hauptsächlich Dramen, Krimis und ich redete mir ein, hierbei nach „guten Filmen“ zu suchen. Auch was meinen übrigen Lebensinput anging, bescherte ich mir, was mir nicht unbedingt gut tat. Ich beschäftigte mich in Ansätzen schon mit einer guten Ernährung, hatte vom Ayurveda gelernt, dass alles, was wir essen, Medizin ist, aber alles andere, was da sonst noch so in mich hineinkam…. ich war auf dem Weg…
Bei einer guten Freundin, Yogalehrerin und Veranstalterin der frühlingshaften Gründiät, hörte ich dann eine Geschichte, die mich aufhorchen ließ:
Sie ernährte sich in eben dieser Gründiät rein basisch, und mit allem, was grün ist, um ihren Säure-Basen-Spiegel auszugleichen. Dabei kontrollierte sie mittels Urinteststreifen ihre Ergebnisse. Die Streifen wurden immer „blauer“ sie wurde immer basischer und fühlte sich gut… bis, sie einen Auseinandersetzung mit einer anderen Yogalehrerin hatte (ja, auch Yogalehrerinnen haben Auseinandersetzungen ;). Zum Ende des Tages erhielt sie noch eine Mail von der Kollegin, die ihr ein wenig „an die Nieren ging“. Und als sie dann den abendlichen Teststreifen inspizierte – siehe da, sie was „sauer!
Sie war sauer im wahrsten Sinne des Wortes, ohne an ihrer rein basischen Ernährung etwas geändert zu haben!
Die Nacht bescherte ihr dann einen Alptraum, der wieder von dem Konflikt mit der Kollegin gespeist war – ihr System tat, was es tun sollte, es setzte sich mit dem belastenden Thema auseinander.
Der morgendliche Teststreifen brachte das Ergebnis ans Licht – sie war wieder basisch!
Diese Story brachte mich zum Nachdenken und zum Nachlesen und heute wähle ich besser aus, „was ich in mich hineinlasse“, denn ich weiß:
ALLES, was in mein System gelangt, muss es auch „verdauen“!

Vielleicht möchtest du dir ein wenig Zeit nehmen, deinen INPUT einmal anzuschauen? Dann folge meinen Anregungen und steigere damit recht unkompliziert deine Lebensqualität und dein Wohlbefinden!
Beginnen wir mit dem Naheliegendsten – deiner Ernährung. Inzwischen gibt es so viele Empfehlungen über die Ernährung, dass wir uns gar nicht mehr zurechtfinden, oder? Ich möchte dich anregen, doch mal im schönen Frühlingsmonat April, die Natur als deinen besten Ratgeber herzunehmen! Was heißt das? Schau nach Nahrungsmitteln, die so wenig wie möglich verarbeitet sind, je mehr Verarbeitung, desto weniger Vitamine und Mineralstoffe und desto mehr Inhaltsstoffe. Dennoch musst du nicht alles roh essen! Schau nach Lebensmitten, die allerhöchstens 5 Zutaten ausweisen. Von Konservierungs- und Aromastoffen brauchen wir nicht reden, oder?
Versuche doch im April einmal, ob du dir wenig behandelte Nährstoffe und Nahrungsmittel mit wenigen Zutaten gönnen kannst und schau, was passiert…

Mir hat tatsächlich der Ayurveda-Ansatz geholfen, meine Ernährung zu überprüfen! Auch die Traditionelle Chinesische Medizin bietet viele wertvolle Ansätze! Beide gehen davon aus, dass alles, was wir zu uns nehmen, Medizin ist und unserer Gesunderhaltung dient. Jetzt, im Frühling sprießt udn grünt es und die aus dem Boden kommenden Kräter undmPflanzen platzen geradezu vor Nährstoffen! Bei einem Kräuterspaziergang kannst du sie kennenlernen und nach und nach deinem Speiseplan hinzufügen! Und dann muss es vielleicht auch nicht unbedingt ein Nervengift sein – Alkohol. Ja, du hast recht, Alkohol entspannt, aber eben nicht nur…. Man könnte ja mal eine Zeit ohne ihn auskommen…
Letzter Tipp, wir haben eigentlich eine eingebaute Ernährungsberatungs-Komponente: unsere Intuition. Die kriegen wir im Laufe unseres Lebens allerdings oft klein und dann müssen wir sie erst wieder hervorkitzeln…
Hast du schon von intuitivem Essen gehört? Hier besinnen wir uns auf unsere ureigene menschliche Intuition und nehmen das zu uns, was wir brauchen. Eine meiner Master-Kommilitonen beschäftigt sich mit Lust und Spaß und großem Erfolg seit einiger Zeit mit dieser natürlichen Ernährungsmethode. Kein Kalorienzählen, kein Vitaminvergleich – sie hört auf ihren Bauch und der sagt recht zuverlässig, was sie zu sich nehmen soll. Wie das geht?
Hier gilt es zunächst zu verstehen, was unser emotionaler und was der körperliche Hunger ist – das kriegt man aber nach und nach gut hin, meint sie. Sogar Sportlern wird diese Ernährungsform heute empfohlen! Wäre also vielleicht mal einen Versuch wert, den Körper selbst sprechen zu lassen, wenn es um Ernährung geht, oder? Wer sich nicht sicher ist, wird in Kursen im Internet fündig!

Durch alle unsere Sinne nehmen wir auf! Was schaust du dir so an? Fütterst du dich mit Positivem? Mit Schönem? Oder machst du dir mit dem, was du dir anschaust, „wunderbaren“ Stress?
Irgendwann gab es einen heftigen Bruch in meinem Fernsehverhalten, entschuldige, wenn du es anders siehst, aber ich hatte plötzlich die Idee: „Wie merkwürdig ist es eigentlich, sich mit der Darstellung von Folter und Tod in Form von Krimis abends zu unterhalten? Wie beruhigend ist es, eine Dystopie nach der anderen in sich auf zunehmen, das Hirn mit Dramen und schlechten Nachrichten zu füttern? Was tun wir uns da eigentlich an?“
Ich persönlich habe Krimis inzwischen „abgewählt“, ich schaue auch nicht jeden Tag Nachrichten. Ich bin keine Spielverderberin, wenn ich mal neben der Schwiegermutti auf dem Sofa sitze und „ihren Tatort“ gucke. Aber, wenn, dann stricke ich nebenher – der Stress, der durch die Bilder entsteht, wird durch die wechselseitigen Impulse des Strickens schlau gleich ein wneig abgebaut 😉 Denn ich wähle inzwischen, was meine Augen sehen sollen… In den Mediatheken türmen sich die destruktiven Filmangebote, rund 80 Prozent der Inhalte beschäftigen sich inzwischen mit Negativen… ist dir das schon aufgefallen? Wenn du gezielt nach Ermunterndem Suchst, brauchst du ein wenig Geduld…
Ich möchte nicht die mit dem erhobenen Zeigefinger sein – schau einfach, was passiert, wenn du ein wenig mehr wählst, das deine Augen sehen. Umgibt dich eine Zeit lang mit Wunderbarem, Natürlichen, mit Kunst und aufmunternden Farben. Lass zu, dass dadurch auch positivere Gedanken in dir entstehen, dass deine Träume und dein Schlaf besser werden. Filtere, gerade abends, bewusster, was du dir ansiehst… ist nur so eine Idee…

Auch deine Ohren haben es verdient, etwas zu hören was dich aufbaut und glücklich macht. Wo kannst du hier Negativem aus dem Weg gehen? Was musst du wirklich hören?
Gönne dir auch mal GAR NIX – also Stille, setze dich ein paar Minuten und schaue, was in deinem Innernen geschieht – kommen hier Gedanken und Erinnerungen ins Spiel die dich glücklich machen? Oder setzt sich das nervige Gedankenkarussell all deiner Sorgen in Gang? Vielleicht kannst du wahrnehmen, wann es einfach zu viel Geräusch, wann es zu laut ist?
Dein Hörsinn ist der erste Sinn, den du als noch Ungeborenes geschenkt bekommst, kümmere dich um ihn und nutze ihn, um dir wunderbare Geschenke zu machen! Höre magische Gedicht, Hörspiele, Musik oder gönne dir bilateral stimulierende Musik, die dein Stresslevel senkt und dich herausfordernde Moment aktiv und besser erarbeiten lässt!
Lausche der Stille… manchmal ist weniger mehr 😉

Da über all unsere Sinne „etwas in uns hinein gelangt“, möchte ich deine Aufmerksamkeit auch auf deine Nase richten. Ich selbst bin ein absoluter „Nasenmensch“ und erinnere mich noch an so viele positive Gerüche meiner Kindheit, die mir spontan ein Lächeln ins Gesicht zaubern.
Du kannst deine Nase sehr gut einsetzen, um dein Wohlbefinden zu stärken! Hast du zum Beispiel schon einmal von der Aromatherapie gehört? Es gibt unzählige Möglichkeiten, dich mit ätherischen Ölen zu unterstützen!
Was früher ein wenig „eso“ war, wird heute in der Medizin zur Prävention aber auch zur Heilung genutzt. Hast du das nicht auch schon einmal erlebt – du betrittst einen Raum und der Duft hüllt dich ein und lässt dich freier atmen, besser denken, du fühlst dich „angekommen“. Du kannst den Duftstoffen nicht entgehen – sie beeinflussen den Körper über unsere Hormonproduktion, stärken unser Immunsystem und heben unsere Stimmung.
Wenn ich meine Cachingklienten willkommen heiße, schwebt oft Zedernöl (wirkt primär beruhigend, erdend und ausgleichend auf das Nervensystem, was Stress, Angstzustände und innere Unruhe lindern kann), Fichtenöl (belebend, erdend und konzentrationsfördernd auf den Geist), Tanne (beruhigend für das Nervensystem in besonders in stressigen Momenten oder bei innerer Unruhe) oder Orange (stimmungsaufhellend, angstlösend und ausgleichend auf die Psyche, was Stress reduziert und Lebensfreude fördert) in der Luft. Auch, wenn ich arbeite, duftet es oft neben dem Rechner!
In einem „Aufräumbuch“ habe ich gelesen, dass wir unsere Besucher durch einen schlau platzierten Duftstoff über ein wenig Unordnung sogar hinwegsehen lassen! Wenn umgekehrt alles nur so blitzt, aber nach Reinigungsmittel riecht, nehmen wir die Sauberkeit weniger positiv wahr. Gut zu wissen, oder?
Ich rate dir, dir 100%ig naturreine, hochwertige Öle zu gönnen und dich gegebenenfalls von einer ausgebildeten Aromatherapeutin unterstützen zu lassen. Ich selbst bevorzuge die Öle von doTerra.

Was kommt dir hautnah? Was berührt dich? Zunächst ist es einmal deine Kleidung, oder? Sie umhüllt dich und kann dir gute Gefühle machen, wenn sie aus natürlichen Fasern besteht, keine chemischen Zusätze oder Färbemittel enthält und dir „Luft für Bewegung“ lässt und die Wirkung solltest du schon beim ersten Anprobieren spüren.
Ich selbst habe mir angewöhnt, lieber ein paar „Mark“ mehr auf den Tisch zu legen und mich lange und mit einem guten Gefühl an den schönen, die Haut schmeichelnden Dingen zu erfreuen. Ich zwänge mich auch nicht mehr in enge Teile. Mein Frauenbäuchlein darf sein und auch mal gesehen werden 😉
Außerdem achte ich darauf, was ich durch meine Haut aufnehme, da alle Kosmetika auch in mich hinein gelangen… Bestenfalls trage ich auf, was ich auch essen würde… dann lieber ein paar Weisheits- und Lachfalten mehr. Und wenn du Muße hast, dann ist es gar nicht so schwer, die eigene Kosmetik selbst zu machen – hier weißt du dann ganz bestimmt, was drin ist 😉 Wenn du Lust hast, das mal auszuprobieren, wirst du hier fündig!
Ganz und gar ohne Ausgaben verbunden ist es, dich selbst zu berühren – auch das schenkt dir gute Gefühle. Streiche ganz sanft über die Bereiche deines Köpers, die sich gerade „melden“. Beim Aufstehen und beim Einschlafen ist das ein wunderbares, magisches Ritual. Natürlich darfst du dich auch berühren lassen oder du schenkst anderen eine wohltuende Berührung…
Die positiven Aspekte der Berührung haben wir schon als Baby zu schätzen gelernt, wo wir uns sicher, ruhig und geerdet fühlten, wenn Mama oder Papa uns in den Arm nahmen. Und heute können wir uns, wenn wir darum wissen, diese kleinen wohligen Glücksgefühle selbst schenken, wenn kein Lieblingsmensch in der Nähe ist 😉
Wenn du dir über die Selbstberührung hinaus etwas Gutes tun möchtest, dann erhöhe deren Wirkung mit einer ayurvedischen Abhyanga. Diese Ganzkörpermassage mit Öl kannst du dir selbst verabreichen, dir aber auch einen professionellen Anbieter suchen. Ich habe dieses wunderbare Angebot schon mehrfach genutzt und genieße es sehr. Wenn ein Tief im Anflug ist, beginne oder beende ich oft mit einer kleinen Abyhanga im Bad und empfinde das als sehr unterstützend.
Wow! Das war in diesem Monat eine prall gefüllte Kiste mit Vorschlägen für dein Wohlbefinden!
Wähle gerne aus, was mit dir in Resonanz geht und achte im Monat April doch einmal darauf, dass mehr von dem in dich hineinkommt, was dich wirklich nährt!
Schreib doch mal auf oder male auf, was an Gutem so im April in deinem System landen soll! Womit du dich ganz gezielt über deine Sinne unterstützen und nähern magst!
Gerne höre ich über WhatsApp oder Mail von deinen Ideen oder darüber, wie dir das gelungen ist!
Wenn du nur 6min Zeit hast und etwas für das Entstehen positiver Emotionen in dir tun möchtest, dann probiere im Ostertrubel diese wunderbare QiGong-Übung aus. Du brauchst nur ein wenig Aufmerksamkeit für dich selbst, dann ist mein April-Gimick kinderleicht überall im Stehen nachzuturnen! Ich wünsche dir wunderbar entspannte 6 min!
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