
TRIGGERWARNUNG – dieser Beitrag enthält GLITZER 😉
Phuu! Das ist eine Premiere: ich sitze am 31.12. mittags im Schlafoutfit im Bulli und schreibe mein Magazin. Um den Bulli herum rieseln pünktlich zum Silverstertag Flöckchen und verwandeln den Campingplatz Zinnowitz in ein kleines Walddorf am Meer mit „Wohnhäuschen“ frisch überzogen mit zartem Schneepuder. Dieser Gegensatz: außen kalt, innen mummelig warm, lässt mich gerade mein Tun genießen, auch wenn ich noch in der Rekonvaleszenz bin – die Enkelfamilie hatte mir und meinem Mann ein paar Viren mit auf den Weg gegeben -so konnten wir testen, wir wir umgeben von Meer und Wald nach und nach auf kleinstem Raum schneller gesunden – spannend!

Wie du vielleicht schon auf den Fotos entdeckt hast – habe ich in dieses Magazin viel, viel Glitzer reingepackt! Möge dein 2026 vor Glitzer aus den Nähten platzen und dich strahlen lassen, denn dieses Magazin lädt dich ein, deinen Weg zu gehen in ein erfülltes neues Jahr – outside the box, so, wie es meine Maxime ist! Wer Glitzer nicht mag – macht sich einfach ein anderes Licht und stellt seines nicht weiter in den Schatten 😉
Das Jahresende lädt mich selbst ein, einmal zurückzublicken, was im letzten Jahr auf meinem Lebensweg lag. Was sich so ereignet hat zwischen Januar und Januar. So eine Rückblende ist für mich selbst immer der Ausgangspunkt für Neues. Ich sortiere in „Darf noch bleiben“, „Bringt mich weiter“ und „Will ich loslassen“. Meist zelebriere ich auch die Rauhnächte.
Manchmal hilf es mir, beim Sortieren die alten Fotos auf dem Handy zu schauen, denn da hängt quasi das vergangene Jahr dran mit seinen Erinnerungen und ja, auf dem Handy landet meist das Erinnernswerte, das „Gute“ – damit habe ich automatisch den richtigen Fokus für ein gutes Gefühl.
Meine Schwester in Paris hat seit Jahren ein festes Ritual, alle Handybilder des alten Jahres werden am 31.12. gemeinsam mit vielen lieben hervorgeholten Erinnerungen gesichtet, alles, was losgelassen werden darf, wandert ganz bewusst in den virtuellen Papierkorb. Was bleibt, ist liebevoll Erinnertes und bewusst Erhaltenes. Ein gemeinsames Behalten und Seinlassen und mit Fokus auf dem gutem Gefühl! Nebenher wird Platz frei für neue schöne verhaltenswerte Erinnerungen.

Vielleicht hast auch du so ein Jahresendritual das dir hilft, Erreichtes, Schönes und Wertvolles bewusst zu machen und Überflüssiges loszulassen?
Viele Menschen sehnen sich zu Jahresbeginn nach Neuanfang. Dabei wird oft vergessen, dass für Neues zunächst ein Platz geschaffen werden muss, damit es sich entfalten kann. Wenn Neues einziehen soll, muss Altes zunächst den Weg aus unserem Lebenshaus finden.
Wenn jetzt Raum freigeworden ist für Neues, soll es auch hier in diesem Beitrag ab sofort um das Neue in deinem Leben und Wünschen gehen und wie du es lebendig machst und wirklich in deine Tage einlädst.
Mit Meinen Januar-Ideen möchte ich dir ein Paar Tipps an die Hand geben, damit deine Neujahrsvorsätze nicht bereits Ende Januar „Schnee von gestern“ sind.
Was kannst du selber tun, um im n neuen Jahr gut neu zu starten?
Los gehts!
- Den Boden vorbereiten
Das weißt du aus der Gärtnerei – selbst wenn du bestes Saatgut hast und immer schön gießt, vielleicht sogar mit Liebe – das Wachstum fällt spärlicher aus, wenn der Boden nicht der richtige für deine Pflanzen ist… Du bist also eingeladen, dich zunächst einmal darum zu kümmern, wie dein Wunschsame in gutem Boden wurzeln kann – und der gute Boden, der ist vielleicht schon da …
Es sind deine „Werte“. Das, was du unbewusst oder vielleicht auch inzwischen immer bewusster „lebst“! Das, was dir im Leben wichtig ist, deine ganz eigenen Regeln und Maßstäbe.
Weißt du aus dem Stegreif, was deine Werte sind? Deine ganz persönlichen wichtigen „Lebensrichtlinien?
Für alles, was neu in dein Leben kommen soll, sind deine Werte wie Magnete, an dem sich das Neue ausrichten kann. In deinen gelebten Werten findet das Neue einen Grund und ein „Nest“.
Deine Werte sind zuverlässig da, wenn die Herausforderungen kommen und Neues in frage stellen. Dein 3 oder 4 wichtigsten Werte sollten dir wirklich bewusst sein. Sind sie das?

Bist du ein Mensch, dem Ehrlichkeit über alles geht, der Wert auf Loyalität, Ordentlichkeit oder Pünktlichkeit legt? Steht bei dir das Abenteuer an erster Stelle oder liebst du Rituale und Gewohnheiten? Hat bei dir die Gesundheit den höchsten Kurs oder vielleicht die Familie? Es gibt so viele Werte, nach denen wir unser Leben ausrichten können und es macht Sinn, sich unserer Werte bewusst zu sein. Wenn du dir hier noch näher kommen möchtest empfehle ich dir diese Website.
Optimalerweise unterstützt das Neue, das du dir in deinem Leben wünschst, einen oder sogar mehrere deiner persönlichen Werte, die dir wichtig sind, dann kann das Neue gut gedeihen und fällt bei dir auf fruchtbaren Boden, dann kann der neue Same gut wachsen und gedeihen.
2. Weniger ist mehr
Ich lade dich liebevoll ein, in kleinen, in ganz kleinen Schritten vorwärts zu gehen!
Zu große Vorhabenspakete sind schon oft gescheitert. Das Umsetzen sollte möglich sein und bestenfalls Spaß machen! Ja, du hast richtig gehört!
Die Schritte sollten so klein sein, dass dein Kopf nicht „Nein sagen“ kann.
Und ja, es macht mehr Sinn, ein einziges Vorhaben umzsetzen als 100 sein zu lassen..
Wenn du also mehr Bewegung in deinem Leben möchtest, aber Jahre deinem Körper fast keine gegönnt hast, dann fang vielleicht mit 8min an. Mit 8 min in der Woche! Gibts nicht? Doch! Hier kommst du zum Beispiel zum „8min Yoga-Club“ von YogaBasics. Hier bin ich bei Zeitmangel auch hin und wieder dabei und kann dir diese kleinen feinen Yogaeinheiten wärmstens empfehlen.
Du findest hier verschiedene 8min Trainings, die thematisch sortiert sind, kostenfrei über YouTube zu dir nach Hause. Du brauchst nur dich, eine Matte und einen Termin mit dir für genau 8 min.
8 Min? Bringt das was? Ja, das ist wenig, aber ein Start, der umsetzbar ist und dich nicht gleich an deine Grenzen bringt, sondern dir vielleicht nach und nach Lust auf mehr macht. Dein Körper wird dir zeigen, was ihm guttut. Dann sind 8min vielleicht eine gute Basis um das Bewegungsvorhaben genussvoll auszubauen. Nochmal – Spaß darf dabei sein, wenn du deine Wünsche umsetzt, gute Gefühle und Freude sind eine bessere Grundlage als nervenaufreibende Harte Selbstdisziplin!
Wenn du nicht der Yogatyp bist, suche nach einer Bewegung, die dir Spaß macht? Tanzt du gerne? Dann tanze! Immer noch nix dabei für dich? Mach dir eigene Vorschläge – dein Körper weiß, welche Art der Bewegung ihm Freude macht und ihn gesund erhält… Finde Wege und Möglichkeiten!
Wer will, findet Wege, wer (eigentlich) nicht will, findet Gründe 😉
3. Klartext statt WischieWaschie
Klartext ist vielleicht der entscheidendste Schritt in Richtung Umsetzung.
Wünsche wie „ich möchte meine Familienbeziehungen wieder stärken“ sagen erst einmal wenig.
Was heißt das denn für dich? Wie, wann, bis wann möchtest du was genau ab wann tun? Und woran erkennst du, dass sie „gestärkt sind“? Möchtest du vielleicht immer freitags etwas in den Familienchat schreiben und so am Leben deiner Familie teilhaben? Am ersten Montag des Monats der Schwieigermutti ganz altmodisch einen Brief schreiben oder einmal monatlich eine gemeinsame Familienunternehmung planen und durchführen? Immer samstags die Tochter anrufen, deinem Partner besser zuhören? Oder dich immer freitags für 5min auf deine Matte setzen und deinen Lieben auf diesem Wege alles Gute und ein gesundes Werden wünschen?
Merkst du, worauf ich hinaus möchte? Du brauchst konkrete Vorhaben und eine Vorstellung davon, wie und wann du sie umsetzen kannst und möchtest.
UND du brauchst auch einen Plan B, denn es kommt immer wieder vor, dass das Leben vielleicht nicht so ganz easy zulässt, dass du den Plan A locker umsetzt. Was also machst du, ohne Handy, im Ausland, im Urlaub usw… Was ist deine Ausnahmeregelung? Wenn du die hast, wirst du von eventuellen Eventualitäten nicht so aus der Bahn geworfen 😉

4. Den Anker auswerfen
Sollte es sich bei deinem nagelneuen Lebenswunsch um eine neue, gesündere Gewohnheit handeln, dann ist es ein sehr effektiver Trick, sie an einer alten guten Gewohnheit zu „ankern“.
Du suchst dafür nach einer Gewohnheit, die dir Nutzen bringt und die in deinem Leben bereits vom Unterbewusstsein gesteuert wird, also etwas, was läuft wie am Schnürchen, wo du bei der Umsetzung nicht mehr nachdenken musst. Zum Beispiel das Zähneputzen? Machst du (hoffentlich) immer und denkst bestenfalls nicht drüber nach, oder?
Wenn du eine solche bereits feste Gewohnheit gefunden hast – bleiben wir mal beim Zähneputzen – dann kannst du, wenn du das Ziel hast, jeden Tag 5min zu meditieren, dich vor oder nach dem Zähneputzen für 5min auf deine Matte setzen.
Vor oder nach der alten Gewohnheit je nachdem, wie es sich besser anfühlt. Als 2. Gewohnheit sollte beim Ankern besser die stehen, die sich für dich mehr wie eine „Belohnung“ anfühlt. So wird die neue Gewohnheit wie mit Patex an deiner alten „festgeklebt“ und kann sich so besser „einschleifen“. Ein wirklich effektiver Trick! Probiere ihn einfach einmal aus!
5. Das Erreichte sehen
Wichtig bei deinem Weg in das Neue ist, dass du dich darauf fokussierst, was dir auf deinem Weg gelingt!
Natürlich wird es Rückschläge geben und hinterhältige Herausforderungen, aber es ist mental ein wirklich großer Schlüssel zum Dranbleiben, wenn du dir immer wieder vergegenwärtigst, was du bereits erreicht hast, wie du vorangekommen bist und worauf du stolz sein kannst.
Kein anderer muss das tun, du solltest dich und deine Erfolge unabhängig von anderen selbst bewusst wertschätzen. Allein du weißt ja, wieviel dich das mitunter auch Anstrengung kostet, oder? Und gerade dann, wenn es sich so anfühlt, als geht es überhaupt nicht voran, macht es einen Unterschied für das Weitergehen, wenn du dir klar machst, was du bereits erreicht hast!
6. Das Neue fühlen
Und jetzt kommt Magie ins Spiel!
Um deine Vorhaben auf allen Ebenen zu begleiten und dir selbst ein guter Wegbereiter zu sein, erlaube dir regelmäßig zu fühlen, wie dein Leben sein wird, wenn das Neue bereits in deine Tage eingezogen ist. Dazu bieten sich am besten die „Tageszipfel“ an – also gleich nach dem Aufwachen oder vor dem Schlafen. Dann ist dein Gehirn gut aufnahmefähig für neue Programme.

Stelle dir wirklich mit allen Sinnen vor, wie es wäre, wenn das, was du erreichen möchtest, bereits geschafft ist. Was hat sich geändert? Was ist besser geworden? Wie fühlt sich das mit allen Sinnen an? Woran kannst du das in deinem Körpergefühl festmachen, dass dein Wunsch wahr geworden ist?
Je öfter du deinem Gehirn und deinem Körper einen Referenzzustand für das bereits erreichte Neue gibst, desto besser kann dein System in die neue Richtung kalibrieren – es funktioniert wie ein Kompass!
Und wenn du, wie ich, daran glaubst, dass alles in unser unendlich weiten und nicht wirklich erkennbaren Welt mit allem auf die eine oder andere magische Weise verbunden ist, dann lädst du mit der Ausrichtung aller deiner Sinne auf dein Ziel alle verfügbaren Hilfen ein, dir deinen Weg zu ebnen.
Auch, wenn der vielleicht mitunter etwas anders aussieht, dieser Weg, als du es in deinem klugen Kopf konzipiert hast, das Ziel ist wiederholt gefühlt und kann besser angesteuert werden. Dein Gehirn und dein Körper erfahren dadurch immer wieder – so herrlich fühlt es sich an, wenn „wir da sind“, Herz und Hirn schenken dir gute Gefühle und dein gesamtes System „füllt seine Motivationsspeicher“. Und – du musst dabei nicht unbedingt im Schneidersitz sitzen 😉
Zugegeben, dieser Fahrplan ist, mit viel Reflexion und auch ein wenig mit Zeit verbunden. Vielleicht möchtest du sie dir ja in deinem Jahr nehmen…?
Da du aber bis hierher gelesen hast und es heute „schon“ der 1. Januar ist und du vielleicht nun dein Tun noch unterstützen möchtest oder nach einer wirksame Minimalversion suchst, die alle psychologischen Tricks nutzt und dein Leben dennoch aufmöbeln wird – habe ich für dich meinen Januar-Gimmick kreiert!
Eine tägliche Erinnerung an nur ein einziges für dich besonders wichtiges Ziel hast du immer wieder vor Augen, wenn du meine Grafik hier herunterlädst und sie als Sperr- oder HomebildschirmFoto (oder beides – doppelt hält besser) auf dein Handy bringst!
Spüre nach und ergänze den notierten Satzanfang: „Für 2026 verspreche ich mir….“ für dich ganz persönlich – wiederhole in Gedanken immer, was du für dich umsetzen möchtest, wenn du dein Handy zur Hand nimmst und erneuere so täglich dein Wunschprogramm – perfekt, oder?
Es kann tatsächlich zu etwas gut sein, dass wir immer wieder auf unser handy schauen… 😉
Ich wünsche dir von Herzen ein wunderbares Jahr des Wachsens und Gedeihens. Ein Jahr, in dem du, vielleicht auch durch meine Tipps, dir selbst näher kommst und mehr Freude in dein Leben einlädst.
Uns allen wünsche ich mehr Frieden – für die Welt und für unsere Herzen, denn der Frieden unserer Welt kann nur in unseren eigenen Herzen keimen. Beginnen wir damit, den Boden für Neues und Besseres vorzubereiten und pflegen wir die Saat unserer Wünsche in Verantwortung, Liebe und Vertrauen.
Deine Simone
